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Woche 3 von Messina -> Split

calendar_today   28. Juli 2026

Wenn ich dachte, dass es die erste Woche in sich hatte, lag ich völlig falsch.

Am Nachmittag um ca. 16:00 Uhr war die ganze Crew versammelt. Leider war ein Fernzug ausgefallen, weshalb sie auf das Flugzeug ausweichen mussten. In Messina angekommen, hatten sie 30 Minuten, um sich zu duschen, und dann ging es auch schon los mit einem Ablegemanöver bei ca. 20 Knoten Rückenwind.

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Bald fing dann schon der Wachbetrieb an und wir fuhren zwei Nächte, leider fast ausschliesslich unter Motor, durch.

Kurz vor der Ankunft in San Foca probierten wir den Spinnaker aus. Leider verabschiedete sich ein Schäkel, gerade als wir den Spi gesetzt hatten. Dank der schnellen Reaktion der Crew konnten wir aber ein Überfahren verhindern. Dann ging jemand auf den Mast, um das Fall wieder herunterzuholen, und wir beschlossen, weiteres Spinnakersegeln auf den nächsten Tag zu verschieben.

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Von San Foca ging es weiter nach Monopoli. Schon unterwegs stieg der elektrische Roller vom Grosssegel aus. Zum grossen Glück während Leichtwind. In meinen Augen ist ein elektrischer Roller ohne Alternative bei einem Boot wie Kiruna eigentlich ein Konstruktionsfehler, da es sonst keine Möglichkeit gibt, das Grosssegel einzurollen.

Nur wenig später kamen wir in einen Gewittersturm, wo wir leider die alte Fock, welche sowieso zu ersetzen gewesen wäre, zerfetzten, weil wir an der falschen Schot zogen. Nach einer guten Stunde unmittelbar vor dem Hafen von Monopoli fuhren wir dann schliesslich ein und legten erleichtert am öffentlichen Steg an.

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Am nächsten Tag ging es hoch in die Marina von Polignano a Mare, wo wir auftankten, um dann den Schlag nach Kroatien zu machen. Mit selbstgemachtem Grosssegelroller und Windstärke 7-8 über die 2-3 Meter hohen Wellen der Adria. Besonders toll war der Sonnenuntergang. Der Wind war bei über 30 Knoten, wir wichen einem Frachtschiff aus, und währenddessen machte ein Crewmitglied in der Pantry (richtig gute) Sandwiches.

Um einmal wirklich segeln zu können, wählten wir eine längere Route, sodass wir nach mehr als 24 Stunden in Lastovo ankamen. Damit lag der grösste Teil der Strecke auch schon hinter uns, und wir nutzten den nächsten Morgen für eine kleine Wanderung.

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Anschliessend versuchten wir, in einer schönen Bucht auf Lastovo mit Landleine zu ankern. Leider erfolglos, denn an einem Punkt war ein Crewmitglied damit beschäftigt, die Ankerwinsch wieder in Betrieb zu nehmen, zwei damit, ein Tau von der Schraube wegzuschneiden, und eins, mich zu verarzten. All das, während wir von einem Beiboot einer grossen Motoryacht gezogen wurden. Neben meinem Zeh wurde aber nichts beschädigt.

Die kleine Bucht vor Korčula war dafür sehr ruhig, und wir konnten in schönem Sandboden ankern.

Am nächsten Tag ging es dann an Hvar vorbei nach Milna. Vorher ankerten wir aber noch vor der kleinen Insel Mrduja, die ich schon seit meiner Kindheit einmal besuchen wollte. Image

In Milna verbrachten wir die restlichen Tage, bis wir das Boot schliesslich in Split auswasserten.

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